Zeitschiene - die entwicklung unserer sichtweise Urgeschichte Einst hielt man die Sonne für einen Gott. Aber nach Beobachtungen bewegte sich dieser „Gott“ in einer sehr vorhersehbaren Weise. Die Astronomie war geboren … und die Fragen über den Himmel wurden mehr.
1000 v.Chr.Die Alten Griechen glaubten, dass sich alles am Himmel um die Erde dreht. Sie schrieben die Bewegungen der Planeten einem System von ineinander greifenden Rädern zu, die eine feststehende Erde umgeben.
16. Jahrhundert Kopernikus, ein polnischer Mönch, war überzeugt, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Später bestätigte dies der italienische Astronom Galileo mithilfe des Teleskops, aber er wurde der Ketzerei angeklagt.
17. Jahrhundert Der Astronom und Mathematiker Newton verfasste Gesetze über die Bewegungen des Universums – von den Umlaufbahnen der Planeten bis hin zum Fall eines Apfels. Warum das so war, wusste er nicht.
1916Mit seiner Relativitätstheorie erklärte Albert Einstein die Hintergründe der Gesetze Newtons. Er zeigte, dass Materie, Weltall und Zeit unauflösbar verbunden sind, was er als Raumzeit bezeichnete.
1929Der amerikanische Astronom Edwin Hubble bewies, dass sich das Universum ausdehnt. Die Schlussfolgerung war: Das Universum ist in einem einzigen Moment entstanden – der Urknall.